Heute stand der letzte Ortswechsel dieser Reise an, doch zuvor genossen wir noch bis zur letzten Minute unsere Wohnung in Lancaster mit einem köstlichen Frühstück. Leider spielte das Wetter nicht so richtig mit und unser Plan, noch etwas Zeit in Lancaster zu verbringen, um uns die Stadt anzusehen, fiel ins Wasser.
Schade eigentlich, denn Lancaster feiert an diesem Wochenende den Lancaster Capital Day, denn am 27. September 1777 tagte der Kontinentalkongress auf der Flucht vor britischen Truppen für exakt einen Tag in Lancaster und war somit praktisch für diesen Tag Hauptstadt der Vereinigten Staaten. Direkt um die Ecke zu unserer Wohnung waren die Straßen gesperrt und verschiedene Bühnen, Food-Trucks und allerlei Darbietungen aufgefahren worden.
Echt doof, denn bereits beim ersten Mal konnten wir uns Lancaster nicht genauer ansehen – und heute war es uns wieder nicht vergönnt, denn bei 13 Grad und Regen macht sowas einfach keinen Spaß.
Naja, machten wir uns also direkt auf den Weg in Richtung Wilmington, hielten aber noch auf dem Weg dorthin kurz in Philadelphia bei Sonny’s, wo es die berühmten Philly Beef Sandwiches gibt, die wir bei unserem letzten Aufenthalt bereits genossen hatten. Und wenn man schonmal wieder in der Gegend ist, spricht ja nichts dagegen, nochmal so ein feines Sandwich zu verdrücken 🙂
Offenbar machte die aktuelle Preisentwicklung auch nicht in Philadelphia vor Sandwiches halt, denn seit dem letzten Besuch hatte sich der Preis eines Sandwiches von 10 US-Dollar auf saftige 16,85 US-Dollar erhöht. Wir mussten doch ziemlich schlucken, aber naja, wir essen es ja nur alle 4,5 Jahre, da geht das wohl in Ordnung.
In Wilmington angekommen luden wir erstmal unser komplettes Gepäck aus dem Auto, denn wir wollten schonmal anfangen mit packen – das ist immer etwas „zeitintensiver“ nach einer so langen Reise, denn alles will schön sauber auf die zur Verfügung stehenden Gepäckstücke verteilt werden.
Und kaum vier Stunden später war es dann auch schon geschafft und das Chaos war bewältigt.
Morgen unternehmen wir – wenn das Wetter uns die Chance gibt – noch einen kleinen Ausflug und dann heißt es langsam aber sicher Abschied nehmen.


