28. August: Fargo

Der heutige Tag war sehr recht anstrengend, deshalb kommt dieser Beitrag auch etwas später als sonst, nämlich erst nach dem Aufstehen 🙂

Heute stand zunächst die Rückfahrt in Richtung Minneapolis auf dem Aufgabenzettel. Aber zunächst freuten wir uns auf unser Complimentary Breakfast des C`mon Inn Hotels. In einem Hotel dieser Kette haben wir bereits während unseres dritten Roadtrips in Bozeman, Montana übernachtet und uns gefiel damals schon das interessante Raumkonzept:

Ein großes Hauptgebäude, in dessen Innenraum sich eine Anlage aus Whirlpools, Schwimmbad und Bäumen befindet. Die Zimmer befinden sich in den Bereichen links- und rechtsseitig des Innenraums und haben nach innen gerichtete Balkone.
Da aber ein Bild mehr erklärt als noch so viele Erklärungen in Textform:

Was uns ebenfalls noch sehr gut in Erinnerung geblieben war, war das oben genannte, großartige Frühstück der Kette, das als „Complimentary Breakfast“ (also ein kostenloses, meist schlichtes Frühstück) wirklich viel Auswahl bietet. Insbesondere die heißen Kartoffeln und Meatsticks (quasi Cevapcici), sowie die frischen heißen Waffeln sind richtig, richtig gut!

Die Fahrt nach Minneapolis haben wir ohne Pause durchgezogen – wir waren einfach noch zu satt. Gegen 13:30 Uhr checkten wir in unserem Hotel ein und machten uns dann fertig für das Tagesprogramm: wir hatten im Vorfeld Karten für die Minnesota State Fair gekauft und zusätzlich noch Konzerttickets für Weird Al Yankovic, der mit seiner Bigger and Weirder Tour 2026 auf der Fair spielte.

Nach der Lösung einiger organisatorischer Holpersteine bzgl. der Anreise zur Fair waren wir dann roundabout 16:00 Uhr auf dem Gelände. nach gut einer Stunde erkannten wir aber wieder mal, warum wir solche Festivitäten normalerweise meiden, denn 500 Fressbuden und überdrehte Menschenmassen sind einfach nicht so unser Ding. Tatsächlich interessantes Highlight war allerdings ein Stand der Federal Reserve Bank, an dem wir ein nettes kleines Gespräch mit einem der Mitarbeiter hatten, der vor einigen Jahren bei einem Freund in Ratingen zu Gast war und somit sehr angetan vom Rheinland sprach.
Zum Abschluss überreichte er uns noch ein kleines Bargeldgeschenk der Bank in Höhe von etwa 300 – 3000 US-Dollar. Genauer können wir es leider noch nicht eingrenzen – es ist ein Bausatz…. 🙂

Die restliche Fair war tatsächlich einfach so gar nicht unser Ding (insbesondere der amerikanische Umgang mit Tieren zu Unterhaltungszwecken stieß uns extrem übel auf, ich will das hier aber nicht weiter vertiefen), also konzentrierten wir uns lieber auf das anstehende Konzert.

Da ich Weird Al Yankovic schon immer irgendwie witzig fand, hatte ich mir im Vorfeld der Reise selbst ein kleines Geschenk gegönnt und mir ein VIP Meet & Greet Ticket gekauft.

Das Konzert war tatsächlich großartig und er spielte quasi alle großen Hits (er hat sich auf Parodien von bekannten Hits wie Michael Jacksons „Bad“ oder Coolios „Gangsta’s Paradise“ spezialisiert und das derartig gut, dass die Stars es als Ehre ansehen, wenn sie von Weird Al gecovert werden!).

Und sogar der Vor-Act war überraschend gut, wenn auch ziemlich schräg (ein weißer Clown, der singt?!).


Das Meet & Greet lief im Anschluss an das Konzert und war ebenfalls großartig. Ich konnte ein paar Worte mit ihm plaudern, wir machten ein Erinnerungsfoto und dann bekam ich noch mein Fanshirt signiert.

Das entsprechende Beweisfoto wird hier in ein paar Tagen eingefügt, sobald ich es erhalten habe 🙂

Ziemlich k.o. erreichten wir gegen Mitternacht unser Hotelzimmer und keine zehn Minuten später lagen wir bereits im Tiefschlaf 🙂


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