25. August: Minneapolis

Der heutige Tag begann äußerst entspannt, denn dank Zeitverschiebung konnten wir zwar richtig ausschlafen, dennoch war es hier noch früh am Morgen.

Nach einem kööööstlichen Frühstück (u.a. gab es endlich wieder diese kleinen Bacon-Ei-Brötchen für die Mikrowelle, von denen ich bereits während des 2024er Roadtrips geschwärmt habe) machten wir uns auf den Weg nach Saint Paul – der Zwillingsstadt von Minneapolis.

Unser erster Halt war die Cathedral of Saint Paul.

Schon irgendwie lustig: quasi letzte Woche waren wir noch in London und haben die St. Paul’s Cathedral gesehen – und jetzt waren wir in der Cathedral von Saint Paul.

Anschließend spazierten wir durch das angrenzende Viertel, in dem fast ausschließlich historischer Häuser im viktorianischen Stil stehen und deren Besitzer offenbar einer höheren Gehaltsklasse angehören. Es waren jedenfalls ziemlich prachtvolle Objekte dabei, die wir uns auch sehr gut als eigenes Domizil vorstellen könnten.
Einige der Häuser hatten wir bereits im Vorfeld herausgesucht, da in diesen der Autor F. Scott Fitzgerald gelebt und gewirkt hatte und sie somit für Nadine absolutes Pflichtprogramm waren.

Äußerst schräges Detail am Gehwegrand war dieser XXL Kürbis – ja, er war echt!

Etwa 12.000 Schritte später (und pünktlich zur Mittagszeit) suchten wir unseren nächsten „Programmpunkt“ auf: Mickey’s Diner – eine echte Institution in Saint Paul und seit über 80 Jahren täglich rund um die Uhr geöffnet. 365 Tage. 24/7!

Nachdem sich Nadine als Vorspeise einen Blueberry Pancake einverleibt hatte (ja ok, sie hat mit mir geteilt :-)), wurden unsere Burger geliefert. Nicht weltklasse, aber dennoch lecker- und das Ambiente des urigen Diners sorgte für den stimmigen Rest!

Pappsatt machten wir uns dann auf den Weg zum Union Depot – eines äußerst beeindruckenden Bahnhofs im neoklassischen Stil , der 1923 eröffnet, dann jedoch bereits 1971 wieder geschlossen wurde, da die dort ansässige Bahngesellschaft durch AMTRAK übernommen wurde. Sämtliche Gleisanlagen wurden seinerzeit zurückgebaut und große Teile der Wartehalle viele Jahre von der Post als Sortierzentrum genutzt.

Am 8. Dezember 2012 erfolgte die Wiedereröffnung als Verkehrsknotenpunkt nach zweijähriger, aufwändiger Restaurierung und seither fahren hier sowohl Fernzüge, als auch verschiedene Fernbusse (u.a. die berühmten Greyhounds). Zusätzlich finden sich hier mehrere Geschäfte, Lokale und Ausstellungsflächen.

Vor der Rückkehr in unser gegenwärtiges Domizil kehrten wir noch in einem großen Gebrauchtbücherladen ein, in dem Nadine mit breitem Grinsen tatsächlich das ein oder andere Schnäppchen erbeuten konnte.

Alles in allem ein äußerst gelungener Einstieg in unsere Ferien! 🙂

Schreibe einen Kommentar