Am heutigen Abend haben wir uns einen lange gehegten Herzenswunsch erfüllt:
Als Fans der Fernsehserie „Nashville“ (die wir leider erst NACH unserem ersten Besuch in dieser Stadt entdeckt haben) hatten wir uns eine Sache fest vorgenommen:
„Wenn wir nochmals nach Nashville kommen, gehen wir auf jeden Fall in’s Bluebird Café!“
Das Bluebird (Café) ist ein sehr bekannter und wichtiger Ort der Countrymusik-Szene:
Garth Brooks („Friends in low places“) hatte hier einen ersten Auftritt und unterschrieb noch an diesem Abend in der Küche des Bluebird seinen Plattenvertrag – und auch die damals 14jährige Taylor Swift erregte bei einem „In the Round“-Auftritt (erkläre ich weiter unten) die Aufmerksamkeit eines Produzenten.
Und genau wegen dieser Bedeutung ist das Bluebird auch in der Serie ein zentraler Handlungsort. Hier haben u.a. zwei der Hauptfiguren, Scarlett und Gunnar als Kellner gearbeitet. Scarlett absolvierte hier dann ihren ersten Auftritt bei der „Open Mic Night“ und wurde dabei „entdeckt“.
Aber auch im weiteren Verlauf der Serie war das Bluebird immer wieder Drehort und Teil der Handlung.
„Leider“ ist es gar nicht so leicht, an Tickets für das Bluebird zu kommen, denn hier treffen zwei Probleme aufeinander: das Café ist äußerst klein, die Zahl der Leute, die das Bluebird besuchen wollen allerdings sehr groß. Deshalb muss man bei der Ticketbuchung äußerst schnell sein, da diese immer montags für die darauffolgende Woche um 08:00 Uhr morgens eingestellt werden.
Deshalb hatte ich mir also letzte Woche extra den Wecker gestellt und mich um 7:50 Uhr vor mein Notebook gesetzt, um schnell zuzuschlagen. Und ich hatte Glück: ich konnte für den heutigen Samstag tatsächlich einen 2er-Tisch für eines der berühmten „In the Round“ – Konzerte ergattern: Hier sitzen vier Musiker (Singer, Songwriter, aber auch echte Countrygrößen!) in der Mitte des kleinen Cafés im Kreis und spielen reihum Musik.
…. und da ich so schnell war, konnte ich quasi den BESTEN TISCH direkt am „Round“ ergattern.
Es war ein echt toller, quasi privater Abend mit schöner Musik und großartiger Stimmung. Die Namen der darbietenden Künstler waren zwar uns vollkommen unbekannt, das heißt aber nichts: drei der Künstler waren äußert gefragte Songwriter und haben bereits für sämtliche großen Countrystars Musik geschrieben. Die Namen, die da teils beiläufig erwähnt wurden, waren tatsächlich ein ziemliches Who-is-Who der Szene.
Selbstredend, dass wir noch ein paar Souvenirs des Bluebird Café als Erinnerung einkaufen mussten. 🙂
Eigentlich waren Audio- und Videoaufnahmen nicht erlaubt, aber ein kleines Eindrucksvideo musste ich dennoch machen:








