Heute war ein langer Tag, der aber erstmal ziemlich toll begonnen hat: ich meine, wie oft hat man schonmal die Gelegenheit, direkt nach dem Aufwachen vom Bett aus auf die Niagarafälle zu blicken?
Nach dem Frühstück im Bett (wenn schon dekadent, dann auch bitte komplett!) mussten wir leider unsere Sachen packen und langsam aber sicher auschecken. Wir brachten alles ins Auto, blieben aber noch in Niagara Falls, weil wir noch die „Journey behind the falls“ machen wollten. Dabei handelt es sich kurz gesagt um zwei lange Tunnel, die man unter / hinter dem Horseshoe Fall gebuddelt hat. Somit hat man die FAST bis dorthin zu gehen, wo die Wassermassen unten hinstürzen- man guckt also quasi von hinter dem Wasserfall auf den Wasserfall. Zusätzlich gibt es noch eine Außenplattform, die gefühlt direkt neben den Wasserfällen auf unterer Ebene ist- von hier lassen sich ziemlich beeindruckende Fotos machen…. Wenn der Wind nicht gerade in Richtung Plattform steht, denn dann wird man einfach nur nass! 🙂
Alles in allem seeeeehr beeindruckend und deshalb mussten wir das noch unbedingt machen! Damit ihr zumindest erahnen könnt, WIE beeindruckend es war, hier ein kurzes Video:
Gegen 14:30 Uhr machten wir uns dann wieder auf den Weg zurück in die USA, hatten jedoch eine ziemlich lange Fahretappe vor uns, da wir bis nach Eagle Bay, New York mussten. Gut, knapp 400 km ist jetzt eigentlich keine sonderlich große Herausforderung. Was wir allerdings NICHT bedacht hatten, war die Tatsache, dass im Bundesstaat New York eine bundesweite Höchstgeschwindigkeit von 55mph gilt- auch auf Highways. Und selbst mit „knapp vor Strafzettel“-Geschwindigkeit von 63mph („Eight: you’re great, Nine: you’re mine!“) dümpelt man allerhöchstens mit 101km/h durch die Gegend- und das auch nur hin und wieder, den viele Strecken sind auch nur 45mph oder noch weniger!
So zogen sich also die 400km auf ungefähr sieben Stunden, so dass wir erst bei absoluter Dunkelheit um 21:30 Uhr im Big Moose Inn eintrudelten- einem wirklich sehr malerischen kleinen Hotel gefühlt mitten im Wald an einem vermutlich genauso malerischen See- aber das können wir erst morgen früh im Hellen bestätigen 🙂




