Wenn man sich bei Youtube oder Google umsieht, kommt die Stadt Baltimore nicht sonderlich gut weg. Auch bei der hiesigen Bevölkerung genießt die Stadt keinen guten Ruf, warnte uns doch bereits gestern der ältere Herr, dass wir in Baltimore auf uns aufpassen sollen. Und tatsächlich ist Baltimore die erste Stadt, bei der auch ich ganz besonders vorsichtig bin und bei unseren Spaziergängen stets genau auf unsere Umgebung achte. Sprich: es fällt mir schwer, unsere übliche Urlaubsunbeschwertheit aufzugeben.
Nicht ganz unerheblich Anteil daran hatte die gestrige Anreise, die, genau wie damals in New Orleans, durch die unschönen Gegenden von Baltimore führte, an der zwielichtige Gestalten rumstanden, ganze Häuserblocks verwahrlost oder mit Brettern verrammelt waren oder augenscheinlich Jugendbanden mit Motorrädern kreuz und quer über die Straßen jagten.
Dennoch sind wir dann heute von unserer zentral gelegenen Unterkunft insgesamt über 14 Kilometer durch die Stadt spaziert, die sich insbesondere Downtown und im Hafen als sehr sauber und schön zeigte.
So besuchten wir das Grab von Edgar Alan Poe, das Washington Monument, eines der Wohnhäuser, in dem der Schriftsteller F. Scott Fitzgerald lebte und die George Peabody Library.
Mittags kehrten wir dann zum allerersten Mal bei der Cheesecake Factory ein, die man in unseren Breiten zumindest namentlich durch The Big Bang Theory kennt (Penny ist Kellnerin dort), war ganz ok, aber ich bevorzuge die Burger von Denny’s.









